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	<title>Biotensegrität Archive - Equinelan</title>
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	<description>Tierphysiotherapie und -osteopathie</description>
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	<title>Biotensegrität Archive - Equinelan</title>
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		<title>Der richtige Weg für dich und dein Pferd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 22:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biotensegrität]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal habe ich das Gefühl mit der Wahl der richtigen Reitweise verhält es sich wie mit einer Beziehung: ❤️ Es ist wichtig, sich bewusst für eine(n) zu entscheiden und wenn [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Manchmal habe ich das Gefühl mit der Wahl der richtigen Reitweise verhält es sich wie mit einer Beziehung:</p>
<p>❤️ Es ist wichtig, sich bewusst für eine(n) zu entscheiden und wenn man diese Entscheidung getroffen hat, nicht ständig weiter Ausschau zu halten, ob es noch etwas Besseres gibt. Denn auf den ersten Blick sehen die meisten besser aus, als sie am Ende sind.</p>
<p>Aber woher weiß ich, dass er/sie der/die Richtige für mich ist?</p>
<p>Genau wie in menschlichen Beziehungen, gibt es auch bei Reitweisen ein paar Red Flags, auf die wir achten können, um nicht zu viel Zeit in etwas zu investieren, was uns und vor allem unserem Pferd nicht gut tut.</p>
<p>🚩 Hier verrate ich dir meine Red Flags für Reitweisen:</p>
<ul>
<li>Der körperliche Zustand deines Pferdes verschlechtert sich oder stagniert auf einem Niveau, mit dem du nicht zufrieden bist.</li>
</ul>
<p><em>Die Arbeit mit dem Pferd sollte seinen körperlichen Zustand verbessern, niemals verschlechtern. Wichtig ist hier vor allem wie es über einen längeren Zeitraum aussieht &#8211; denn so ziemlich jedes Pferd verbessert sich erstmal bei einem Reitweisenwechsel, weil es aus seinen alten Kompensationen heraus kommt. Aber entwickelt es im nächsten Schritt direkt neue Pathologien und neue Probleme, oder wird es wirklich einfach nur besser?</em></p>
<ul>
<li>Die Reitweise bietet keine Möglichkeit übergewichtige oder lungenkranke Pferde gesundheitsfördernd zu trainieren.</li>
</ul>
<p><em>Pferde sind Lauftiere und ihr gesamter Organismus ist darauf ausgelegt sich zu bewegen, je nach Literatur 15-30 km am Tag und gerne das volle Bewegungspotential ausschöpfend. Das muss nicht immer Vollgas sein, aber eine gesunde Lunge möchte ausreichend belüftet werden. Hierzu muss das Pferd so stark in Bewegung kommen, dass es sein volles Lungenvolumen nutzt. Und auch übergewichtige Pferde brauchen neben der passenden Fütterung ein gewisses Bewegungspensum um abzunehmen. Muskelaufbau alleine reicht nicht.</em></p>
<ul>
<li>Du musst nahe an die Perfektion heran kommen, damit du deinem Pferd nicht mehr schadest.</li>
</ul>
<p><em>Wenn dem so wäre, dürften nur noch Berufsreiter und ein paar wenige Auserwählte reiten, denn mal ehrlich: Wer erreicht Perfektion in einem so komplexen Hobby, neben Vollzeitjob, Familie etc.?<br />
</em><em>Was ich hingegen schon akzeptabel finde: Wenn man beim Zuschauen sieht, welchen Ausbildungsstand Pferd und Reiter wirklich haben. Nicht schmeichelhaft fürs Ego des Reiters, aber eben auch nicht auf Kosten des Pferdes.</em></p>
<ul>
<li>Dein Pferd hat dauerhaft einen hohen Therapiebedarf.</li>
</ul>
<p><em>Gutes Training verbessert den Zustand des Pferdes und macht eine Dauertherapie überflüssig. Die Therapie darf phasenweise unterstützen, sollte aber nie über einen längeren Zeitraum kompensieren, was im Training schief läuft. Das ist nämlich zum einen nicht vollumfänglich möglich und geht zum anderen auf Kosten des Pferdes.<br />
</em><em>Wichtig: Natürlich geht es nicht darum, einfach auf die Therapie zu verzichten, sondern nachzuforschen, was im Training schief läuft und das zu verändern.</em></p>
<ul>
<li>Du musst im Gelände anders reiten als auf dem Platz.</li>
</ul>
<p><em>Die Arbeit auf dem Platz soll dem Pferd helfen sich im &#8222;Ernstfall&#8220; besser mit seinem Reiter verständigen zu können, also im Gelände in unbekannten Situationen trotzdem noch eine funktionierende Kommunikation zu haben. Wenn die Prinzipien, die auf dem Reitplatz geübt werden, im Gelände nicht funktionieren, funktionieren sie auch auf dem Platz nicht wirklich.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den heutigen Blogpost hätte ich auch für mich vor ein paar Jahren schreiben können. Denn ich habe gefühlt jede existierende Reitweise ausprobiert, bevor ich meinen Weg gefunden habe. Und jeder Wechsel begann mit den Worten: DAS ist jetzt das Richtige für mich.</p>
<p>Ich bin englisch geritten (nicht wie im Turniersport, aber irgendwie ohne richtiges Konzept), western, war einige Zeit in der Reitkunst unterwegs und habe ins Horse Tensegrity Training reingeschaut. Und jedes Mal habe ich die folgenden Phasen durchlaufen:</p>
<ol>
<li><strong>Euphorie</strong> &#8211; wie viel besser alles in der neuen Reitweise ist und wie sie meine Probleme löst</li>
<li><strong>Zweifel</strong> &#8211; als mir die ersten Probleme und Widersprüche der neuen Reitweise aufgefallen sind</li>
<li><strong>Beenden</strong> &#8211; ein unbewusstes die Augen und Ohren nach etwas besserem offen halten und dann der Wechsel dorthin, wenn ich fündig wurde</li>
</ol>
<p>Kommt dir das bekannt vor?</p>
<p>Die Red Flags, die ich dir oben genannt habe, sind mir leider erst sehr spät bewusst geworden. Ich hätte viel Zeit und Geld sparen können, wenn ich früher davon gewusst hätte &#8211; und auch unsere Pferde hätten so manches nicht erdulden müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Schluss möchte ich auch noch die Frage aller Fragen beantworten: Was ist (in meinen Augen) die gesundheitsfördernste Art mit einem Pferd zu arbeiten?</p>
<p>Es ist ein Dreiklang aus dem <strong>Erklärungsmodell Biotensegrität</strong>, der <strong>Arbeit in Gebrauchshaltung</strong> und aus dieser Perspektive betrachtet und verstanden die <strong>klassische deutsche Reitlehre</strong> nach Gustav Steinbrecht.</p>
<p>Dieser Ansatz basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, ist wie von Steinbrecht gefordert &#8222;der Natur des Pferdes abgelauscht&#8220; und lässt sich vereinbaren mit dem Wissen der alten Meister, was ihn umso glaubwürdiger macht.</p>
<p>Auch die praktischen Erfahrungen zeigen, dass die Pferde sich mit diesem Ansatz sehr schnell trotz teils massiver Befunde verbessern lassen und danach auch stabil bleiben. Und das nicht nur in Profi-Händen, sondern auch durch dich als Besitzer, der die Prinzipien gerade selbst erst erlernt.</p>
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		<title>Was ist die neutrale Haltung beim Pferd?</title>
		<link>https://www.equinelan.de/was-ist-die-neutrale-haltung-beim-pferd/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Annina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 21:40:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biotensegrität]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Objektive Wahrheit? In einer Zeit, in der jeder darauf bedacht ist den Anderen mit seiner Meinung stehen zu lassen und man vor allem in der Fachwelt dem Diskurs eher aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 align="left">Objektive Wahrheit?</h3>
<p align="left">In einer Zeit, in der jeder darauf bedacht ist den Anderen mit seiner Meinung stehen zu lassen und man vor allem in der Fachwelt dem Diskurs eher aus dem Weg geht, finde ich es sehr schwierig nach Wahrheit zu suchen. Kann es ein objektives Richtig überhaupt geben?</p>
<p>Diese Frage darfst du für dich selbst beantworten.</p>
<p>Was ich dir in diesem Blogartikel mitgeben möchte, ist einen Antwort-Schnipsel, den ich gefunden habe. Starten möchte ich mit etwas, was viele auch heute noch als Wissen akzeptieren: einem Zitat von Gustav Steinbrecht (1808 &#8211; 1885) aus seinem Buch &#8222;Gymnasium des Pferdes&#8220;. Er schreibt:</p>
<p><em>&#8222;Alle Künste und Wissenschaften haben in unserer Zeit durch Erforschung der Natur so schnelle Fortschritte gemacht, daß die in ihnen erreichten Erfolge oft ans Wunderbare grenzen. Es wäre wohl an der Zeit, sich hieran ein Beispiel zu nehmen, alle veralteten Vorurteile zu beseitigen und die Grundgesetze zur Erzielung eines guten Pferdes nur der Natur abzulauschen.&#8220;</em></p>
<p>Worte, die knapp 200 Jahre alt sind. Und heute aktueller denn je.</p>
<p>Wenn es eine Wahrheit in der Reiterei geben sollte, kann sie nur in der Natur des Pferdes zu finden sein.</p>
<p>Die Frage, mit der ich mich heute beschäftigen möchte, ist:</p>
<h3>Welche Kopf-Hals-Position ist für ein Pferd physiologisch und sollte dementsprechend beim Reiten angestrebt werden?</h3>
<p>Oben habe ich ein Bild meiner ehemaligen Stute eingefügt, wie sie auf der Koppel zurück zu ihrer Herde galoppiert (sogar bergab). In diesem Moment möchte sie niemandem imponieren, sondern hat ein Ziel, dass sie erreichen will. Ihr Körper ist darauf ausgerichtet eine Strecke effektiv zurückzulegen. Ihre Nase ist etwa auf Hüfthöckerhöhe, der Hals horizontal nach vorne gestreckt. Diese Körperhaltung nennt man <em>Gebrauchshaltung</em> &#8211; definiert als die Haltung, in der das Pferd den besten Gebrauch von seinem Körper macht.</p>
<p>Ich lade dich ein, diese Aussage zu überprüfen. Schau dir Bilder von freilaufenden Pferden an, die scheinbar irgendwo ankommen wollen (d.h. meist traben oder galoppieren) und achte darauf, wie sie ihren Körper nutzen und wie sie die einzelnen Körperteile zueinander ausrichten.</p>
<p>Ein Aspekt der Gebrauchshaltung, der mir erst sehr viel später klar wurde, der für mich aber sehr viel Sinn ergibt:</p>
<p>Die Gebrauchshaltung entspricht der neutralen Stellung der Pferdewirbelsäule, ohne Beugung, Streckung oder Seitbiegung. Es ist also die Haltung, in der auch wir Menschen bevorzugt weite Strecken zurücklegen &#8211; genau wie die Pferde.</p>
<p>Und genau das ist auch der Punkt, an dem ich mit jedem Rehapferd ansetze: die Gebrauchshaltung erarbeiten und dadurch zurück in ein physiologisches Bewegungsmuster kommen.</p>
<p>Und hier schließt sich der Kreis zu Steinbrechts Zitat:</p>
<p><em>&#8222;[&#8230;] daß die in ihnen erreichten Erfolge oft ans Wunderbare grenzen.</em>&#8220;</p>
<p>Das ist es, was ich so oft mit den Rehapferden erleben darf. Dass wir Verbesserungen erreichen können, an die niemand mehr wirklich geglaubt hat.</p>
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		<title>Biotensegrität</title>
		<link>https://www.equinelan.de/biotensegritaetblog/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 13:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Biotensegrität]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Idee Schon immer nutzen Menschen Modelle, um Sachverhalte zu erklären, die so komplex sind, dass sie sie anders nicht fassen können. Dabei ist klar, dass ein Modell die Realität [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 data-start="165" data-end="177">Die Idee</h3>
<p data-start="179" data-end="433">Schon immer nutzen Menschen Modelle, um Sachverhalte zu erklären, die so komplex sind, dass sie sie anders nicht fassen können. Dabei ist klar, dass ein Modell die Realität nie zu 100 % abbildet. Aber es ist die beste, zu dieser Zeit bekannte Annäherung.</p>
<p data-start="435" data-end="724">Wir kennen Modelle beispielsweise von Betrachtungen der Erde (erst Scheibe, dann Kugel) oder etwas moderner aus der Chemie die verschiedenen Atommodelle. Einige beobachtbare Phänomene werden im Modell gut beschrieben, andere weniger (z. B. die frühere Angst, vom Rand der Erde zu stürzen).</p>
<p data-start="726" data-end="1324">Auch in der Bewegungslehre finden solche Modelle Anwendung. Lange Zeit galt die Biomechanik als „State of the Art“ und so legten wir Hebelgesetze an unsere Pferde an und überlegten, in welcher Haltung ein Pferd laufen muss, damit es im Stande ist, einen Reiter zu tragen. Die Biomechanik hätte sich nicht so lange gehalten (in vielen Kreisen bis heute), wenn es absolut an der Realität vorbei wäre. Aber sie limitiert die Bewegungsmöglichkeiten der Pferde stark und kann einige Phänomene nicht erklären – beispielsweise, wie ein Pferdebein die Landung nach einem Sprung unbeschadet überstehen kann.</p>
<p data-start="1326" data-end="1632">In den 1980er Jahren kam ein neues Erklärungsmodell auf: <strong data-start="1383" data-end="1405">die Biotensegrität</strong>. Die Idee stammte ursprünglich aus der Architektur. Starre und elastische Elemente spannen einen Raum auf – und zwar, ohne dass die starren Elemente sich berühren. Diese Gebilde sind extrem stabil, vor allem gegen Druck- und Zugkräfte.</p>
<p data-start="1634" data-end="2131">Der Chirurg Stephen Levin verstand, dass dieses Konzept sich auch auf Körper übertragen lässt und die Realität deutlich besser abbildet als die Gesetze der Mechanik. Dabei sind die Knochen die starren Elemente, der Faszienapparat bildet die elastische Komponente. Die Muskeln sorgen für die passende Vorspannung in den Faszien und führen vor allem Bewegungsänderungen aus.</p>
<h3 data-start="2133" data-end="2169">Biotensegrität im Pferdetraining</h3>
<p data-start="2171" data-end="2313">Dieses neue Erklärungsmodell findet mittlerweile auch Einzug ins Pferdetraining. Dadurch, dass es deutlich widerspruchsärmer als die hebelbasierte Biomechanik ist, hilft es Zusammenhänge neu zu verstehen und zu erkennen, warum gewisse Trainingspraktiken funktionieren &#8211; oder eben nicht funktionieren.</p>
<p data-start="2171" data-end="2313">Spannend ist, dass die Erklärungen der Biotensegrität die Reitlehre nach Gustav Steinbrecht stützt und vieles, was früher praktiziert wurde, als richtig und wichtig unterstreicht. Und eben auch erklärbar macht, warum unsere Pferde so viele Probleme haben, nachdem wir beispielsweise auf eine lange Grundausbildung im Gelände mittlerweile flächendeckend verzichten.</p>
<p data-start="2171" data-end="2313">Die Biotensegrität ist keine Reitweise, aber eine Chance endlich wieder einen Kompass im Reitweisendschungel zu haben, der uns hilft zu erkennen was richtig und zielführend ist und was nicht.</p>
<h3 data-start="2825" data-end="2883">Warum ist es wichtig, welches Modell ich im Kopf habe?</h3>
<p data-start="2885" data-end="3174">Lebewesen sprechen sehr gut auf innere Bilder an. Wir machen uns dies im Reitunterricht gerne zunutze, um ein bestimmtes Körpergefühl zu vermitteln. Aber auch die Pferde verändern ihre Bewegung – je nachdem, ob und welches Bild wir während der Arbeit mit ihnen im Kopf haben.</p>
<p data-start="3176" data-end="3511">Gleichzeitig beeinflussen wir nicht nur das Bewegungsziel unseres Pferdes mit dem Bild in unserem Kopf, wird verändern auch die Art, wie wir unserem Pferd Aufgaben stellen. Die hebelbasierte Biomechanik führt oft zu Mikromanagement: Den rechten Hinterhuf noch ein bisschen weiter in Richtung Schwerpunkt setzen, der Körper muss sich noch etwas mehr nach rechts biegen, der Widerrist sollte dabei nicht nach innen rotieren, &#8230;</p>
<p data-start="3176" data-end="3511">Dem gegenüber steht eine Denkweise, bei der das Pferd Bewegungsaufgaben gestellt bekommt, die es lösen soll: Trage mich von A nach B; stell dir vor wir reiten hier um ein Rind herum, das du nicht aus den Augen lässt; zieh bitte in jeder Lebenslage horizontal vorwärts ans Gebiss, &#8230;</p>
<p data-start="3176" data-end="3511">Der Vorteil von Bewegungsaufgaben ist, dass sie den Pferdekörper sehr viel ganzheitlicher trainieren. Es werden Geist und Körper angesprochen, die Faszien dürfen als Problemlöseorgan mitwirken, das Pferd entwickelt ein Körpergefühl, auf das es sich immer besser verlassen kann und lernt Selbstwirksamkeit.</p>
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